Welches Ehrenamt betreiben Sie und bei welchem Verein?
I. John: Ich bin bei der „Ausbildungsbrücke“, die zum Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz e.V. gehört, tätig. Es handelt sich um ein Patenmodell.

Welches Ziel / Welche Ziele erfüllt der Verein, für den Sie sich einsetzen?
I. John: Ziele der Ausbildungsbrücke sind die Beratung und Begleitung von Mittel- und Realschülern möglichst von der achten Klasse bis zum Ende der Ausbildung durch einen Paten. Schwerpunkte sind die Themen Unterstützung bei der Berufsorientierung, Suche eines Ausbildungsplatzes und Betreuung während der Ausbildung.

Wie sieht Ihre Aufgabe dort konkret aus?
I. John: Meine erste Aufgabe als Patin bestand darin, mein Patenkind durch „Nachhilfe“ zu unterstützen, den „Quali“ zu bestehen. Die Freude nach diesem Meilenstein war auf beiden Seiten groß. Parallel dazu haben wir – basierend auf den Fähigkeiten, Neigungen und Wünschen meines Patenkindes – nach Ideen für geeignete Berufe gesucht. Darauf aufbauend ging es um das Finden von Unternehmen, die entsprechende Ausbildungsplätze anbieten und das Schreiben der Bewerbungen. Mein Patenkind hat jetzt einen Ausbildungsplatz und wir treffen uns individuell nach Bedarf. Neben dem offiziellen Teil sind wir auch ab und zu ins Kino oder Museum gegangen.

Wie sind Sie zu diesem Ehrenamt gekommen?
I. John: Ich habe im Internet nach ehrenamtlichen Tätigkeiten mit Jugendlichen gesucht und mich mit einigen interessanten Möglichkeiten intensiver auseinander gesetzt.

Wie lange machen Sie das schon?
I. John:  Für die Ausbildungsbrücke bin ich seit August 2012 tätig. Davor habe ich Nachhilfe im Waisenhaus gegeben und mit trauernden Kindern gearbeitet.

Was machen Sie, wenn Sich nicht sozial engagieren?
I. John: Ich bin als Führungskraft im Finanzumfeld tätig. Ich reise gern und gehe laufen.

Wie viel Zeit nimmt Ihr Ehrenamt in Anspruch?
I. John: Der zeitliche Einsatz variiert stark. Das halbe Jahr vor dem Schulabschluss war intensiv und wir hatten zwei Termine pro Woche. In der übrigen Zeit gab es ein Treffen. Hinzu kommt teilweise das eigene „Auffrischen“ von Themen. Jetzt ist der Aufwand deutlich niedriger.

Welche Bedeutung hat dieses Ehrenamt für Sie persönlich?
I. John: Auch ich habe in der Zeit viel gelernt und hatte / habe viel Freude an den Erfolgen meines Patenkindes. Daneben hat sich ein sehr netter Kontakt zu den Eltern ergeben.

In welchen anderen Bereichen kann man sich in Ihrem Verein noch engagieren und welche Fähigkeiten muss man dafür mitbringen?
I. John: Der Schwerpunkt der Ausbildungsbrücke liegt in dem unter Punkt zwei beschriebenen Aufgaben.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich für die Zukunft Ihres Vereins wünschen?
I. John: Wenn die Fee mir einen Wunsch erfüllt, möchte ich, dass die Ausbildungsbrücke noch lange tätig ist und dadurch Jugendlichen eine tolle Hilfe in den Berufsstart ermöglichen kann.

Vielen lieben Dank für das Interview 🙂

Weitere Informationen zur Ausbildungsbrücke München findet ihr hier.

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